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Kategorie: Standuhren

Die Bodenstanduhr, auch Dielenuhr, Hausuhr oder Standuhr genannt, ist eine auf dem Fußboden stehende, gewichtsangetriebene Pendeluhr.

Dieser Uhrentyp entstand im 17. Jahrhundert in England, dann verbreitete er sich nach Amsterdam, Norddeutschland und Skandinavien. In Bayern und Österreich entwickelten sich keine regionaltypischen Varianten wie in anderen Gegenden (Bergischen Land, Odenwald, Angeln, England, Bornholm).[3] Teilweise wurden zur Zeit der handwerklichen Fertigung bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts die Uhrwerke mit dem umgebenden, oberen Gehäuseteil (\“Kopf\“) verkauft und der Käufer ließ sich den Rest des (häufig insgesamt dreiteiligen) Gehäuses passend anfertigen. Besonders im England des 18. und 19. Jahrhunderts gehörten Bodenstanduhren über Generationen zu jedem gutsituierten Haushalt, doch auch in Deutschland waren sie weit verbreitet, nicht nur im Bürgertum, sondern in einigen Regionen auch bei wohlhabenden Bauern.

Schlumpf Zeitmaschinen - Time Machines TM1 & 2

Die erste Generation Zeitmaschinen, die TM1, entstand aus dem Gedanken, dass Zeit mehr ist als eine Position von Minuten- und Stundenzeiger.  Zeit als ein Kontinuum, Zeit als etwas sinnlich Erfassbares, zum Hören, zum Sehen, zum Staunen. Dem Raum eine „zeitlose“ Ewigkeit geben, durch das Geräusch, durch die Pendelbewegungen.

Die zweite Generation Zeitmaschinen, die TM2, wird auf Wunsch mit einer Zeitanzeige ausgerüstet sein. Eine elegante, einfache und formschöne Lösung, die aus einem rotierenden Minutenzeiger und einem als Hohlrad ausgebildeten Ring besteht, welcher sich, von der Minutenwelle angetrieben, gleichsinnig dreht und die Stunden anzeigt.

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Gramat

  • Abmessungen: 205 x 30 x 22 cm ( H x B x T )
  • Gangdauer: 4 Monate
  • Preisklasse (inkl. MWSt.): 55 – 65.000,00 €
  • Lieferung inkludiert. (Details)
  • Posterdruck

Die Präzisionspendeluhr (PPU) GRAMAT ist zum heutigen Zeitpunkt die einzig hergestellte , die im Teilvacuum läuft, ähnlich wie die Tankuhren aus dem letzten Jahrhundert . Nach langer Entwicklungszeit ist es PW gelungen, ein äußerst filigranes und luftdichtes Gehäuse in der eigenen Manufaktur herzustellen. Mit einem patentierten Verfahren wird die Dichte der eingeschlossenen Luft auf einem sehr konstanten Wert gehalten. Als Sensor dient eine Glaskugel mit einem Volumen von ca. einem Liter. Ihr Auftrieb ist von der Dichte der Luft abhängig und steuert eine kleine Vacuumpumpe. Die Regulierung ist so empfindlich, dass die Schwankung der Luftdichte weniger als 0,1 mg pro Liter beträgt, was einem Luftdruckunterschied von einem Zehntel hPa entspricht. Somit ist das Pendel von atmosphärischen Einflüssen abgeschirmt. Die Pumpe ist im Sockel der Uhr untergebracht. Ein ausziehbares Schubfach beinhaltet die Steuerkonsole. Um die Uhr aufzuziehen, wird hier die Vacuumsteuereinheit abgeschaltet und mit einem Luftventil wieder Luft eingelassen. Auf einem präzisen Membranmanometer kann der Luftdruck abgelesen werden.

Die Regulierungsschraube am unteren Ende der Pendelstange wird über ein Schneckengetriebe betätigt. Mit ihm kann die Uhr sehr feinfühlig reguliert und Gangveränderungen von 1/100 sek. pro Tag justiert werden.

Einmalig ist auch das wunderschöne große Rad mit seinen 400 Zähnen. Es ist ein „clin d’oeil“ an den berühmten Uhrmacher aus der 18./19. Jahrhundertwende Jean-Antoine Lépine und seine mysteriöse Tischuhr. In der Nabe eingearbeitet befindet sich, wie in allen PW-Uhren, das Planetengetriebe. Die Platinen konnten auf ein Minimum reduziert werden, indem die Welle des großen Rades die Rolle des Pfeilers übernimmt. Mittels eines versetzten Aufzugsrades wird die Seiltrommel betätigt.

Auch die PPU GRAMAT besitzt einen langen Sekundenzeiger aus der MitteDD. Das Minutenrad befindet sich im Kraftfluß, und seine Welle wird berührungsfrei durch die Sekundenwelle durchlaufen. Diese herausfordernde Konstruktion hat es bisher so noch nie gegeben. Als einzige Uhren aus der Gegenwart haben die GRAMAT sowie die SARLAT ein doppeltes Hemmungsrad. Die Funktionen „Hebung“ und „Arretierung“ sind auf zwei Rädern verteilt. Diese Konstruktion, bekannt aus astronomischen PPUs wie Riefler erlaubt es, den Anker mit Kugellagern zu versehen, welche auf der Hebefläche abrollen und somit Reibung und Abnutzung verhindern.

Das doppelte Hemmungsrad bringt auch große Vorteile in Bezug auf den Wirkungsgrad der Hemmung. Ihr Ablauf bedarf deutlich weniger Antriebskraft. Somit läuft die Uhr sanfter und ist langlebiger. Sie wird durch ein nur 2,8kg schweres Gewicht angetrieben, das ihr eine viermonatige Gangdauer gewährt.

Die PPU GRAMAT kann, sowohl mit einer hochpräzisen Schwerkrafthemmung, als auch mit der patentierten PW-Hemmung ausgestattet werden, die dem Pendel die größtmögliche Freiheit gewährt. Jede dieser Hemmungen verleiht der GRAMAT eine überragende Genauigkeit. Eine Abweichung von weniger als einer halben Sekunde im Monat ist erreichbar.

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Time Machine TM3

Im Bereich kleinerer Zeitmaschinen ensteht Ende 2015 die Familie der TM3, die wir als Wand- sowie kleine und grosse Standmaschine bauen. In einer auf 99 Exemplare limitierten Stückzahl gibt es sie in verschiedenen Finishs wie alu-grau, schwarz und gold eloxiert, sowie als Unikate mit verschiedenen Hintergründen und Oberflächen.

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NL5ooRH
Preisklasse (inkl. MWSt.): 45 – 55.000,00 €
Lieferung inkludiert. (Details)

Posterdruck NL 500

NL 500 Rhodium: 4-Jahresuhr jetzt auch in rhodinierter Ausführung erhältlich

Die Möglichkeit, etwas Ungewöhnliches oder sogar Einzigartiges zu erwerben, ist und war immer schon ein herausragendes Merkmal klassischer Handwerkskunst. Bestes Beispiel dafür ist mit Sicherheit die auf dieser Seite gezeigte Standuhr NL 500 in rhodinierter Ausführung.

NL5ooRH
Vordergründig haben wir es hier mit einer eleganten Sekundenpendeluhr zu tun, die durch ihre feinen technischen Details und ihre zeitgemäß reduzierte Formensprache am Gehäuse zu überzeugen vermag. Öffnet man die Tür in der Front und richtet den Blick einmal genauer auf die perfekt verarbeitete Technik des Uhrwerkes, fallen sofort die Unterschiede zu herkömmlichen Uhrwerkskonstruktionen auf. So sind zwei Gewichte in einer Standuhr eigentlich Indiz für das Vorhandensein eines Schlagwerksmechanismus neben dem eigentlichen Gehwerk – hier aber nicht. Außerdem ist auffallend, dass das Uhrwerk sehr symmetrisch und klar strukturiert aufgebaut ist. Das führt so weit, dass sogar die Räderschenkel bei der Montage durch den Uhrmacher zueinander ausgerichtet werden.

Beide Gewichte dienen also allein dem Antrieb des reinen Gehwerkes. Jedes bedient einen eigenen Räderwerkszug. Erst am zweiten Beisatzrad des Getriebes vereinen sich diese zu einem einzigen Antriebsstrang bis hin zur Hemmung. Dieser konstruktive Aufwand war nötig, da es sich bei der Standuhr NL 500 um einen so genannten Langläufer mit einer Laufzeit von nicht weniger als vier Jahren handelt. Eine uhrmacherische Meisterleistung, die viel Erfahrung im Umgang mit Verzahnungen und der optimalen Kraftübertragung erfordert. 12 Präzisionskugellager am Antrieb und 4 Rubinlager an der Hemmung reduzieren die Kraftverluste durch Lagerreibung auf deutlich weniger als 5 %. Ein Spitzenwert.

Somit ist die Standuhr NL 500 eine absolute Ausnahmeerscheinung auf dem Markt der mechanischen Wohnraumuhren. Das spiegelt sich auch in den produzierten Stückzahlen wieder. Jährlich verlassen nur wenige einzeln nummerierte und nicht selten nach individuellen Kundenwünschen veredelte Stücke die Uhrenmanufaktur. Die Standuhr NL 500 – und da ist man sich im Hause Matthias Naeschke sicher – wird als Meilenstein in die Geschichte der europäischen Großuhrmacherei eingehen.

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Matthias Naeschke - NL 126

Majestätische Präzision mit Jahresgangdauer

Abmessungen: 210 x 45 x 23 cm ( H x B x T )
Preisklasse (inkl. MWSt.): 45 – 55.000,00 €
Lieferung inkludiert. (Details)
Posterdruck

Eine neue Uhr von Matthias Naeschke ist immer ein technisches wie ästhetisches Highlight. Die Standuhr NL 126 verbindet gekonnt die majestätische Anmutung eines – mit 1,75 m außergewöhnlich langen – 1 ¼ Sekundenpendels mit der Laufdauer des Uhrwerkes von nicht weniger als einem Jahr. Die über Jahre gesammelten Erfahrungen der Uhrmacher im Bau von so genannten Langläufern und das fundierte Wissen über die physikalischen Gegebenheiten flossen in diese Entwicklung ein.

Matthias Naeschke - NL 126

Das für den Antrieb des Pendels nötige Antriebsdrehmoment generiert die NL 126 aus einem Gewicht von nur fünf Kilogramm, welches auf zwei Gewichtszüge verteilt wird. Das fein gearbeitete Uhrwerk ist auf für Matthias Naeschke typische Art skelettiert. Das große Gangrad ist dabei sehr zentral positioniert. Der Einsatz von zwölf modernen Präzisions-Kugellagern, vier Rubinlagern und Rubinpaletten am Anker helfen neben einer äußerst präzisen Verzahnung, die natürlichen Kraftverluste durch Reibung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Ein von Hand gravierter Ziffernring aus Sterlingsilber komplettiert das Werk.
Das Gehäuse der NL 126 ist klar gestaltet. Die Front ist ohne Unterbruch verglast und ermöglicht so einen freien Blick auf die interessante Technik dahinter. Aufwändige Einlegearbeiten aus Perlmutt und Ebenholz in der Gehäuserückwand setzten kleine Glanzpunkte und unterstreichen den exklusiven Anspruch dieser Uhr.
Bei Dunkelheit kann eine im Gehäusekopf integrierte LED-Beleuchtungseinheit eingeschaltet werden und lässt das vergoldete Werk in vollem Glanz erstrahlen.

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