Sauterelle à Lune perpétuelle 2M

Written by Gerhard M. on . Posted in Andreas Strehler

Andreas Strehler - Sauterelle à Lune perpeétuelle

Konstruiert und gebaut von Andreas Strehler in seinen Ateliers in Sirnach, verfügt die Lune perpétuelle über eine praktisch ewige Anzeige der Mondphase.

Mit lediglich vier Komponenten erreicht Andreas Strehler fast die Ewigkeit. Deshalb nur fast, weil der Mondphasenmechanismus der Lune perpétuelle gelegentlich eine manuelle Korrektur benötigt. Um präzise zu sein, sie benötigt eine Korrektur um einen Tag alle 14’189.5383 Jahre.

Die Sauterelle à Lune perpétuelle von Andreas Strehler ist die genaueste je gebaute Mondphasenanzeige. Und dies mit einigem Abstand: Ungefähr 11’000 bis 14’000 Jahre.

Andreas Strehler - Sauterelle à Lune perpeétuelle
In der Praxis bedeutet dies: Hätte ein Mammutjäger gegen Ende der letzten Eiszeit die Mondphase seiner Lune perpétuelle gestellt und hätte er die Uhr durch die Zeitalter getragen, dann wäre schon bald die erste Korrektur der Mondphase fällig. Und doch hat Andreas Stehler, Perfektionist der er nun mal ist, seinem Pressebeauftragen verboten, den Ausdruck „absolute Präzision“ für die Lune perpétuelle zu verwenden. Dabei wurde diese Perfektion vom renommierten Experten für astronomische Getriebe und Professor für Astronomie und Mathematik Robert Baggenstos geprüft.

Technisch baut die Lune perpétuelle auf der Sauterelle auf, die Andreas Strehler letztes Jahr präsentiert hat. Wie die Sauterelle, so verfügt auch die Lune perpétuelle über das einmalige Remontoir d’égalité von Andreas Strehler, welches eine gleichmässige Energieversorgung der Hemmung garantiert.
Dem Optionskonzept von Andreas Strehler folgend, kann der Kunde die Funktion der Mondphase bei der Bestellung auch mit der Cocon oder mit zukünftigen Modellen kombinieren.

Die Lune Perpetuelle ist ein weiteres Beispiel für Andreas Strehlers ausgeklügelte Konstruktionen. Oder in den Worten der Jury des Prix Gaïa: „Seine minimalistischen Uhrwerke, die wie wahrhaftige lebende Organismen ersonnen sind.“

Umgesetzt mit nur vier Teilen erreicht Andreas Strehler die Präzision dadurch, dass im Gegensatz zu anderen Mondphasen, welche Tageweise geschaltet werden, die Mondphase der Lune perpétuelle kontinuierlich über das Zeigerwerk der Uhr angetrieben wird. Durch die raffinierte Kombination von Innen- und Aussenverzahnungen, wie auch die ausgeklügelte Verwendung von Primzahlen in den Zähnezahlen des Räderwerks war es ausserdem möglich, mit ganzzahligen Zähnezahlen komplizierte Brüche darzustellen und somit diese hohe Präzision in der Mondphase zu erreichen.
Bei der Entwicklung folgte Andreas Strehler einem Motto seines Vaters, der seinen Sohn lehrte: „Es ist es immer wert, in ein gutes Werkzeug zu investieren, wenn man damit eine Arbeit besser machen kann.“ Für die Entwicklung der Mechanik der Lune perpétuelle schrieb Andreas Strehler daher einen Computercode, der half, die ideale Kombination der Zähnezahlen zu finden.
Andreas Strehler - Sauterelle à Lune perpeétuelle
Andreas Strehler - Sauterelle à Lune perpeétuelle
Andreas Strehler - Sauterelle à Lune perpeétuelle

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Gerhard M.

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