Die Flötenuhren von Matthias Naeschke

Im Stil feinster, klassischer Uhrmacherei entwirft Matthias Naeschke Flötenuhren. Es werden niemals Nachbauten oder Kopien gefertigt. Das erklärte Ziel im Hause Naeschke besteht darin, die Tradition der besten Flötenuhrmacher fortzusetzen.
In der Haigerlocher Werkstatt entstehen Seilzug- und Federzug-Uhren. Alle entscheidenden Arbeiten werden wie vor zweihundert Jahren sorgfältig manuell ausgeführt. Ein umfangreiches Werkzeugsortiment wurde hierfür selbst entwickelt. Die äußerst soliden Laufwerke sowie die Uhrwerke sind handwerklich feinst vollendet. Der Anspruch besteht darin, verwendete Einzelteile und Materialien als schmückendes Teil des Ganzen zu gestalten.
Beim Bau der Orgelwerke wird größten Wert auf auserlesene, langjährig abgelagerte Hölzer und deren gewissenhafte Verarbeitung gelegt. Funktionsteile bestehen hier aus rostfreiem Stahl, der an zentralen Stellen gehärtet wird.
Gebaut werden diatonische Werke mit 17, 19 und 26 Tonstufen sowie auf Wunsch chromatische Orgelwerke. Jede Walze wird, dem Musikwunsch des Kunden entsprechend, einzeln von Matthias Naeschke gezeichnet, von Hand bestiftet und musikalisch einwandfrei korrigiert.
Klangliches Ideal sind die unaufdringlich zarten Klänge der Flötenspieluhren des 18. Jahrhunderts. Ein intensives Studium damaliger Spieltechniken war erforderlich, um typische Verzierungen authentisch wiederzugeben.
Die gelungene stilistische Einheit aller Komponenten, die erreichte Dauerhaftigkeit sowie die außerordentlich präzise Musik machen jede Flötenuhr aus dem Hause Naeschke zu einem liebenswerten Einzelstück.
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